Weihnachten_2011Josef und Maria scheinen Sorgen zu haben, auch eine „heilige Familie" ist nicht davon befreit.
Jesus, als Kleinkind dargestellt, streckt schützend und tröstend die Hand nach dem Gesicht der besorgt schauenden Mutter aus. Wäre vielleicht ein „Fürchte dich nicht" auf seinen Lippen? Josef wirkt nachdenklich und bedrückt, auch die vielen wunderbaren Beweise dass sie auf dem richtigen Glaubensweg sind, erspart ihnen nicht den Schrecken der Nacht, als sie die Flucht nach Ägypten antreten müssen.
Josef umarmt beschützend Mutter und Kind - seine Hand ruht auf Marias Arm, die wiederum das

Kind umfasst hält und sich vielleicht auch an ihm festhält? Beide sind sich bewusst dass sie sich nicht retten können, dass ihre Arme zu kurz sind. Woher kommt nur der zuversichtliche, trostspendende, aufbauende Blick des Kindes, das sich von der Angst der Eltern nicht anstecken lässt?

Es weiß wohl um die offenen, schützenden, rettenden Hände die sie umgeben und es wird seine
Lebensaufgabe sein, den Menschen bewusst zu machen, dass sie nie tiefer fallen können als in Gottes offene Hände. Christ der Retter ist da!

Ich weiß dass einer mit mir geht,
der´s Leben kennt und mich versteht,
der mich in Schwierigkeiten wohl weiß zu geleiten,
ich weiß das Jesus mit mir geht.